FWG Konnersreuth


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Einladung zur nächsten Fraktionssitzung
am Mittwoch ,den 14. September 2016
um 20.00 Uhr im Schützenheim



Ferienprogramm der Freien Wähler und Rauchclub Höflas
mit der Bimmelbahn zur Straußenfarm am Mitterhof

Mit der noch einzig verkehrenden Bahnverbindung zwischen Waldsassen und Konnersreuth, nämlich mit der Bimmelbahn, fuhren im Rahmen des Konnersreuther Ferienprogramms 28 Kinder mit ihren Begleitpersonen vom Haltebahnhof am Th.- Neumann Platz in Konnersreuth über Netzstall, nach Waldsassen , dort weiter über die Lourdesgrotte zur Straußenfarm am Mitterhof. Hier erwarte bereits die Familie Frank die Bahnreisenden und begrüßte die Interessierten am Eingang zur Straußenfarm.

Nach einer kurzen Einführung in die Lebensgewohnheiten der Südamerikanischen Hochlandtiere durften die Kids die Lamas und Alpakas mit Leckerlis füttern, anschließend an die Leine nehmen und mit ihnen einen Spaziergang, Ausflug unternehmen. Die Kids waren voller Begeisterung und sichtlich stolz dabei, dass diese Tiere horchten.

Als weiterer Programmpunkt stand die Besichtigung der Strauße an. Unter fachmännischer Führung von Herrn Matthias Frank bekam man Einblick in die Lebensgewohnheiten der Straußenvögel. Südafrikanische Blauhalsstrauße, so die richtige Bezeichnung, ist der größte noch lebende Vogel der Erde. Er erreicht je nach Geschlecht eine Höhe von bis zu 3 Meter und erreicht eine Geschwindigkeit bis zu 70 Km/h. Ohne weiteres kann ein solcher Blauhalsstrauß mit einen Tritt einen Löwen töten. Markantes Merkmal ist der lang Hals und der kleine Kopf, mit seinem Federkleid kann er aber nicht fliegen. Der Südafrikanische Blauhalsstrauß erreicht die Geschlechtsreife mit vier bis fünf Jahren.

Der Hahn, so wird das Männchen der Strauße bezeichnet (das Weibchen Henne). Während der Paarungszeit sind Südafrikanische Blauhalsstrauße besonders impulsiv. Die Hähne dulden in ihrer Nähe keine Nebenbuhler.
Kurzgrasige Flächen werden dabei eindeutig bevorzugt. Südafrikanische Blauhalsstrauße ernähren sich im Wesentlichen als Vegetarier. Die Grundnahrung umfasst hauptsächlich Körner, Gräser, Kräuter und Früchte. Zähne zum Zerkleinern hat der Südafrikanische Blauhalsstrauß wie alle Vögel nicht. Der Nahrungsbedarf an Nahrung liegt bei drei bis vier Kilogramm. Erstaunlich, die weißen Eier haben einen Durchmesser von gut 15 Zentimeter und ein Gewicht von etwa 1.500 bis 1.900 Gramm und entsprechen etwa 24 Hühnereier. Die Küken schlüpfen nach etwa sechs Wochen und folgen nach dem Schlupf automatisch den Eltern. Bereits nach rund einem Jahr haben die Jungtiere die Größe der erwachsenen Tiere erreicht.

Die Lebenserwartung in Gefangenschaft beträgt bis zu 20 Jahre. Den Straußennachwuchs beziffert Matthias Frank auf 28 kleine Straußenküken. Die Blauhalsstrauße sondern nebenbei durch Drüsen Fett ab, weiter sind die Straußenfedern besonders als Staubentferner bei der Autoindustrie gefragt.

Nach diesen interessanten Informationen rund um die Blauhalsstrauße, Lamas und Alpakas, traten die Kids und Begleiter wieder die Heimreise an. Die Bimmelbahn machte noch einen kleinen Abstecher zum Grenzübergang Hundsbach/ Svaty Kriz fuhr anschließend weiter über die Kapplkirche und wieder zurück über Groppenheim zum Haltebahnhof am Th.- Neumann Platz.


Besichtigung der Heidebeeplantage der Familie Häckl in Neudorf

Auf den Spuren der blauen Siftländerin
Konnersreuth, Neudorf kürzlich besuchten die Freien Wähler aus Konnersreuth die Kulturheidelbeerplantage der Familie Häckl in Neudorf. Herr Alois Häckl erläuterte die Entstehungsgeschichte der Heidelbeerplantage und informierte darüber, dass bereits im Jahre 1999 mit dem Anbau der Heidelbeeren begonnen wurde. Im Bestand werden drei verschiedene Sorten angebaut, diese schmecken nicht nur gut, nein sie stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe, das sogenannte blaue Wunder.

Heidelbeeren sind gesund, das haben viele Studien bereits erwiesen. Die Kultur-Heidelbeeren stammen nicht von der heimischen Heidelbeere ab, sondern sind Kreuzungen aus der Amerikanischen Blaubeere mit einigen anderen Arten. Sie sind wesentlich großfruchtiger als die heimischen Heidelbeeren und besitzen im Gegensatz zu diesen helles Fruchtfleisch.

Geschmacklich sind die Kultur-Heidelbeeren ihren wilden europäischen Verwandten zweifellos überlegen - sie enthalten jedoch auch wesentlich weniger Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe als diese. Die Blüten öffnen sich je nach Sorte ab Anfang Mai und werden von Insekten bestäubt. Während sich die Reife Frucht in strahlendem blau zeigt sind unreife Früchte gelb-grün.

Die Wurzeln der Sträucher breiten sich eher flach im Boden aus. Daher sollte man ein nicht allzu tiefes Pflanzloch mit großem Durchmesser ausheben. Obwohl Heidelbeeren sehr genügsam sind, sollte eine Handvoll Hornspäne unter den nährstoffarmen Humus gemischt werden damit die Pflanzen zum Wachsen etwas Stickstoff zur Verfügung haben.

Voraussetzung ist eine gute Bewässerung, diese ist nicht nur gleich nach dem Pflanzen wichtig. Auch in den folgenden Jahren muss darauf geachtet werden, dass der Boden spätestens ab der Blütezeit gleichmäßig feucht ist. Anderenfalls bleiben die Beeren klein und fallen vorzeitig ab.

Von Juli bis August erleben die Pflanzen ihre Hochsaison. Heidelbeeren sind mit pudrigen Belag überzogen, dieser schützt die Beeren nicht nur vor Witterungseinflüssen und Regen, sondern macht sie auch lagerfähig. Die typisch dunkle Farbe befindet sich vor allem in der Haut, dadurch verfärben sich auch die Zähne nicht. Durch die verschiedenen Anbausorten kann man zwischen Ende Juni bis September die Heidelbeeren ernten.

Herr Alois Häckl informierte darüber, dass die geernteten Heidelbeeren in eine ortsansässige Großbäckerei geliefert werden, aber auch der Verkauf ab Hof sich großer Beliebtheit erfreut. Bemerkenswert sei, dass viele Kunden aus dem nahegelegen oberfränkischen Raum die Heidelbeeren schätzen und kennenlernen. Natürlich kann man aus den Heidelbeeren auch Wein, Brotaufstriche und sogar Schnaps gewinnen.

Die Weiterverarbeitung solcher Produkte ist erfahrungsgemäß aufwändig und verursacht Kosten. Die Teilnehmer waren erstaunt, welch innovativer Unternehmergeist durch die Familie Häckl in Neudorf an Tag gelegt wird. Abschließend konnten die Teilnehmer an der Verkostung der Produkte süße Erfahrungen sammeln.



Terminvorschau 2016

14.09.2016 20.00 Uhr Fraktionssitzung im Schützenheim
14.10.2016 20.00 Uhr Mitgliederversammlung Gasthaus Lang in Höflas




(Bus bereits ausgebucht - Warteliste möglich)
11.09.2016 Tagesausflug nach Oberwiesenthal mit Rauchclub Höflas

Informationen zur Fahrt:

Abfahrt um 7.00 Uhr am Th.- Neumann Platz.
Die Fahrt geht über Eger- Karlsbad- Joachimsthal- Oberwiesenthal nach Cranzahl.

09:59 Uhr Fahrt mit der Fichtelberg - Schmalspurbahn von Cranzahl - hinauf nach Oberiwiesenthal (höchste Stadt Deutschlands, Höhenunterschied 239 Meter, 6 Brücken, 9 Stationen und 17,35 Kilometer lang).
Ankunft ca. 11.00 Uhr.

Anschhließend Gelegenheit zum Mittagessen in verschiedenen Lokalen.

14.00 Uhr Weiterfahrt mit Bus zum Fichtelberg (höchster Berg im Erzgebirge mit 1215 Meter). Möglichkeit zur Schwebebahnfahrt.
Anschließend Kaffeepause bis 16.30 Uhr.
Rückfahrt nach Konnersreuth.
Ankunft ca. 20.00 Uhr.

Fahrpreis beträgt: 20,00 € je Person im 50zig Sitzer Reisebus mit Klimaanlage und WC.

Anmeldung bei: Gottfried Richtmann Tel. 09632/2769
Max Bindl Tel. 09632/2267














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